Hast du schon einmal von Zebrakuchen gehört? Im Grunde handelt es sich dabei, wie beim Marmorkuchen, um einen saftigen Rührkuchen, bei dem ein heller und ein dunkler Teig ein lustiges Muster ergeben. Beim Zebrakuchen bekommt das süße Gebäck eben Streifen – und kommt nicht nur deshalb auf Kindergeburtstagen und Co. super an!
Wer den Kuchen-Klassiker gerne in der Low-Carb-Variante probieren möchte, sollte dieses Rezept ausprobieren. Weizenmehl wird durch eine Mischung aus Mandeln und Kokosmehl ersetzt. Wer den Kuchen außerdem noch zuckerfrei genießen will, kann diese Zutat durch eine Zuckeralternative ersetzen. So oder so kommt zum Schluss ein lockerer Rührkuchen heraus, der die perfekte Begleitung zu einer Tasse Kaffee am Wochenende ist.
Probier auch diese Kuchen mit lustigem Namen:
Rezept für einen Zebrakuchen ohne Mehl
Zutaten für eine Springform (26 cm):
- 300 g gemahlene Mandeln
- 30 g Kokosmehl
- 1 Pck. Backpulver
- 4 Eier (Größe M)
- 200 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 180 g flüssige Butter
- 120 ml Milch
- Optional: Puderzucker oder Kuvertüre
Für den dunklen Teig
- 50 ml Milch
- 40 g Backkakao
- 1 TL Zucker
Und so geht’s:
1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen.
2. Gemahlene Mandeln, Kokosmehl (könnt ihr hier bei Amazon kaufen*), Backpulver und Salz mischen. In einer separaten Schüssel den Zucker mit den Eiern schaumig schlagen, bevor du Milch und flüssige Butter unterrührst. Anschließend die trockenen Zutaten unter die Ei-Masse mischen.
3. Die Hälfte des Teiges in eine andere Schüssel umfüllen und in diesen Kakao, Milch und Zucker rühren, damit du einen hellen und einen dunklen Teig hast.
4. Nun 2-3 Esslöffel des hellen Teiges in die Mitte des Springformbodens geben. Direkt darauf 2-3 Esslöffel des dunklen Teigs geben. Immer so fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
5. Den Kuchen für ca. 35-40 Minuten in den Ofen schieben. Gegen Ende eventuell mit Alufolie abdecken, falls er zu dunkel wird. Mit der Stäbchenprobe kontrollieren, ob er durchgebacken ist. Nach dem Backen auf einem Kuchenrost erkalten lassen und optional noch mit einer Glasur aus Kuvertüre überziehen.
Apropos Low-Carb – Klick dich durch die Galerie und finde heraus, welche Lebensmittel besonders arm an Kohlenhydraten sind:

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Low-Carb-Lebensmittel im Überblick
Wer eine Low-Carb-Diät macht, verzichtet auf Lebensmittel, die Kohlenhydrate enthalten. Denn diese beeinflussen den Blutzuckerspiegel und behindern den Fettabbau. Lebensmittel mit einfachen Kohlenhydraten aus Weizenmehl wie etwa Croissants sind also tabu. Dennoch müssen sich Menschen, die sich Low-Carb ernähren, nicht von jedem Genuss verabschieden. Nun folgen Lebensmittel, die keine oder “gute” komplexe Kohlenhydrate enthalten und die ihr unbedingt kennen solltet:

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Eier
Der Kohlenhydratanteil bei Hühnereiern liegt bei unter 1 g pro 100 g.

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Fleisch, Fisch & Geflügel
Pur enthalten Fleisch, Fisch und Geflügel keine Kohlenhydrate. Verarbeitet in Form von Frikadellen oder Wurst, kommen aber kleine Mengen hinzu.

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Obst
Obst und Früchte enthalten Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker. Daher sollten auch diese nur in geringen Mengen gegessen werden.

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Gemüse
Gemüse enthält zwar Kohlenhydrate aber in sehr geringen Mengen. Dafür enthält Gemüse keinerlei Fett. Einzelne wenige Gemüsesorten enthalten Kohlenhydrate wie etwa Rote Bete, Süßkartoffeln, Mais und Zuckerschoten. In 100 g Süßkartoffeln stecken etwa 20 g Kohlenhydrate.

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Salate, Micro Greens, Kräuter und anderes Blattgemüse enthalten kaum Kohlenhydrate. Dafür viele anderen wertvollen Nährstoffe.

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Öl, Butter und Margarine
Öle sind reines Fett und enthalten keinerlei Kohlenhydrate. Butter und Margarine enthalten äußerst geringe Mengen an Kohlenhydraten.
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