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Tarte au Sucre: Der fluffige „Zuckerkuchen“ aus Frankreich ist ein Genuss

Französischer Zuckerkuchen auf einem weißen Teller.
© Adobe Stock

Vorab im Video: Das sind die Unterschiede zwischen Butter und Margarine

Ein fluffiger Hefeteig, karamellisierter Zucker und cremiger Guss machen diesen Kuchen zum süßen Highlight.

Letztes Jahr habe ich ein paar Tage in einem Chalet in der Nähe von Rouen verbracht und neben ganz viel Kultur und Ausflügen ans Meer vor allem das französische Essen genossen. Unter anderem habe ich dort zum ersten Mal Tarte au Sucre probiert – einen französischen Zuckerkuchen.

Was auf den ersten Blick schlicht wirkt, ist in Wahrheit ein echter Genuss. Die Tarte au Sucre stammt ursprünglich aus dem Norden Frankreichs und ist vor allem in der Region Hauts-de-France sowie in Teilen Belgiens verbreitet. Sie besteht aus einem luftigen Hefeteig, der mit braunem Zucker, Butter und Crème fraîche oder Sahne überbacken wird.

Beim Backen karamellisiert der Zucker und bildet eine goldene, leicht knusprige Kruste – darunter bleibt der Kuchen saftig und zart. Klingt himmlisch, oder? Wieder zu Hause wollte ich den Kuchen natürlich unbedingt nachbacken.

Rezept für französischen Zuckerkuchen (Tarte au Sucre)

Für den Hefeteig:

  • 300 g Mehl
  • 130 g Butter (zimmerwarm)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 ml lauwarme Milch
  • 15 g frische Hefe (etwa 1/3 Würfel)
  • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone

Für den Guss:

  • 1 Ei
  • 200 ml Crème fraîche
  • 5 gehäufte EL brauner Zucker (z. B. Cassonade oder Muscovado)
  • 30 g Butter in kleinen Flöckchen

Zubereitung:

1. Das Mehl in eine große Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen. Um die Mulde herum Butter in Flöckchen, Zucker, Eier, Salz und Zitronenschale verteilen. Die lauwarme Milch mit der zerbröckelten Hefe in die Mulde geben, dort verrühren und dann alles von der Mitte aus zu einem glatten, glänzenden Teig verkneten. Zugedeckt ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

2. Eine Tarteform (28 cm) buttern und mit Mehl ausstäuben. Den Teig leicht ausrollen, in die Form legen und mit einer Gabel im Abstand von ca. 1 cm einstechen.

3. Das Ei mit der Crème fraîche verquirlen. 5 EL braunen Zucker gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Guss darüber geben – dabei einige Stellen freilassen, an denen der Zucker sichtbar bleibt. Den restlichen Zucker darüberstreuen. Butterflöckchen gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

4. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft 190 °C) ca. 20-25 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und die Oberfläche leicht karamellisiert.

Am besten schmeckt der Zuckerkuchen leicht warm – pur oder mit einem Klecks Crème fraîche. Wer mag, serviert ihn mit Vanilleeis oder etwas Apfelkompott.

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