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Laufen im Winter: So nutzt du die Kälte als Energie-Booster!

Junge, athletische Frau läuft im Park im Spätherbst oder frühen Winter
© Adobe Stock/ skumer

Vorab im Video: Diese Fehler sollten Lauf-Anfänger dringend vermeiden

Laufen ist unglaublich beliebt – nicht ohne Grund. Du kannst fast überall und ganz ohne Hilfsmittel trainieren. Allerdings ist Laufen vermutlich die am meisten unterschätzte Trainingsform. "Laufen kann doch nicht so schwierig sein", denken viele und stürmen drauf los. Gerade dieser Gedanke führt dazu, dass viele Läufer Fehler machen, die man bereits von Anfang an vermeiden sollte.

Lass dich von der Kälte nicht ausbremsen – mit ein paar einfachen Tricks wird Joggen auch im Winter sicher und richtig angenehm! Ganz egal, ob du noch Laufanfängerin bist oder bereits zu den Erfahrenen zählst: Wir haben die besten Tipps für dich, damit du optimal auf frostige Läufe vorbereitet bist. Werde winterfit und erfahre, wie du dein Training perfekt an die kalte Jahreszeit anpassen kannst!

Schon faszinierend, wie die Kälte manchmal einen richtigen Energieschub auslösen kann, oder? Zugegeben, ich gehöre auch zu denen, die es sich lieber drinnen gemütlich machen, sobald die Temperaturen sinken. Aber wenn ich sehe, wie meine Hunde oder mein Pflegepferd in der Winterluft aufblühen, kann ich mich diesem Zauber einfach nicht entziehen – und plötzlich ist auch mein Tatendrang zurück!

Viele meiner sportbegeisterten Freundinnen und Freunde lieben es, bei eisigen Temperaturen zu trainieren. Warum also nicht diese Energie für dich nutzen? Doch wie gestaltest du dein Lauftraining im Winter, damit es nicht nur Spaß macht, sondern auch deine Fitness optimal unterstützt?

Hier findest du praktische Tipps, um der Kälte zu trotzen und dein Laufprogramm winterfest zu machen!

Wie wirkt sich Joggen bei Kälte auf den Körper aus?

Kälte fordert und stärkt den Körper. Die frische Winterluft kann die Atemwege beleben und das Immunsystem aktivieren. Aber man sollte vorsichtig sein: Forschende der University of Alberta haben herausgefunden, dass bei Temperaturen unter -15°C das Risiko für Atemwegserkrankungen steigt.

Was brauche ich, um im Winter zu joggen?

Die richtige Ausrüstung ist das A und O beim Laufen im Winter. Hier geben wir dir ein paar Tipps, damit du warm und sicher bleibst:

Trage Funktionskleidung! Wähle atmungsaktive Materialien, die gleichzeitig isolieren. Sie halten deinen Körper warm und sorgen dafür, dass du trocken bleibst.

Mütze und Handschuhe: Sie schützen deine empfindlichen Stellen, wie Hände und Ohren vor Kälte und helfen dir, deine Körperwärme zu halten.

Für die Füße nur das Beste: Deine Turnschuhe sind deine besten Freunde. Investiere in ein Paar gute Laufschuhe, die dir passen und dich unterstützen. Mit einem guten Profil geben sie dir den nötigen Halt und Schutz, um auf rutschigem Untergrund sicher zu laufen.

Wenn du gerade erst mit dem Laufen anfängst, passiert es leicht, dass du dich zu warm anziehst. Aber keine Sorge, es gibt einen Trick: das “Zwiebelprinzip”. Dabei ziehst du mehrere Schichten an, die du bei Bedarf ausziehen kannst, um nicht ins Schwitzen zu kommen.

Aber vergiss nicht, dass du beim Laufen nicht allein bist. Reflektierende Westen (hier bei Amazon*), Stirnlampen und andere leuchtende Accessoires sind ein Muss, damit du von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wirst. Sicherheit geht vor!

Wie starte ich mein Winterlauftraining richtig?

Ein zügiger Spaziergang vor dem Laufen und ein lockeres Auslaufen danach sind wie ein nettes Hallo und Tschüss für deinen Körper. Aufwärmen ist nicht nur eine lästige Pflicht vor dem Laufen, sondern auch ein wichtiger Schritt, um Verletzungen vorzubeugen. Stell dir deine Muskeln wie Partygäste vor, die bei Kälte etwas länger brauchen, um in Stimmung zu kommen. Warum gibst du ihnen also nicht etwas mehr Liebe, indem du dich länger aufwärmst? Du könntest ein paar dynamische Dehnübungen machen oder einen kurzen Spaziergang, bevor du loslegst.

Das ist wie ein Vorspiel für deine Muskeln – es bringt den Kreislauf in Schwung und bereitet deinen Körper auf die Party, äh, das Training vor. Also schnür deine Laufschuhe und mach dich bereit, aber vergiss nicht, die Party mit einem guten Aufwärmtraining zu starten!

Für schlechtes Wetter: Mit dem Walking Pad von Lidl: So kommst du locker auf 10.000 Schritte am Tag

Tipps für Lauf-Anfänger*innen

Fang klein an und steigere dich: Fang mit Miniläufen an. Schaffst du es zunächst nur bis zur nächsten Laterne? Super, das ist dein Anfang! Mit jeder Runde ein bisschen weiter – so kommt der Erfolg Schritt für Schritt.

Geh-Lauf-Methode: Ein bisschen gehen, ein bisschen laufen. Wie wäre es mit einer Minute laufen, zwei Minuten gehen? Finde deinen Rhythmus und steigere die Laufzeiten langsam.

Dranbleiben ohne zu übertreiben: Dreimal die Woche locker laufen ist besser als einmal Vollgas geben. So gewöhnt sich dein Körper langsam an die neue Aktivität.

Atmen wie ein Profi: Atme tief und ruhig, auch wenn es schwerfällt. So tankt dein Körper Sauerstoff und du hältst länger durch.

Mit diesen Tipps kommst du nicht nur weiter, sondern hast auch noch Spaß dabei. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch bei dir bald kein Halten mehr!

Buchtipp: „Läuft schon!: How to run – eine Anleitung von der unsportlichsten Joggerin der Welt“ von Nicole Staudinger. Hier bei Amazon* bestellen.

Deshalb nehme ich mir vor, auch im Winter zu Joggen

Joggen im Winter ist nicht nur eine Möglichkeit, fit zu bleiben, sondern kann auch ein echtes Erlebnis sein. Stell dir vor, du atmest die frische, kühle Luft ein, während du durch eine Winterlandschaft läufst – das ist nicht nur gut für deinen Körper, sondern auch für deinen Geist. Anstatt die kalten Monate drinnen zu verbringen, schnapp dir deine Laufschuhe und nutze die Gelegenheit, aktiv zu bleiben und neue Energie zu tanken. Also, mache ich mich bereit, dem Winter zu trotzen und dabei jede Menge Spaß zu haben!

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