Veröffentlicht inLifestyle, Wohnen & Lifestyle

Fett auf der Kleidung? Mit diesen Tipps rettest du deine Textilien

Frau in der Waschküche in der Nähe der Waschmaschine mit schmutziger Kleidung
© Adobe Stock/ Mariia Korneeva

Fettflecken aus Kleidung entfernen: Die besten Hausmittel und Tipps

Wer schon einmal Fettflecken aus der Kleidung entfernen musste, weiß wie hartnäckig die Verschmutzungen sein können. Doch zum Glück gibt es ein paar Hausmittel und Tricks, die helfen.

Wer schon einmal Fettflecken aus der Kleidung entfernen musste, weiß, wie hartnäckig die Verschmutzungen sein können. Doch zum Glück gibt es ein paar Hausmittel und Tricks, die helfen.

Inhaltsverzeichnis

Fettflecken auf der Kleidung – ein Klassiker, der wohl jedem schon einmal passiert ist. Besonders beim Kochen sind Fettspritzer auf Textilien schnell passiert. Doch leider haben diese Flecken es in sich: Fett ist hartnäckig und lässt sich nur selten durch eine einfache Maschinenwäsche entfernen.

Warum ist das so? Fett ist nicht wasserlöslich und kann daher mit bloßem Wasser nicht behandelt werden. Um die Flecken zu lösen, braucht es einen Emulgator – ein Tensid, das Fett und Wasser miteinander verbindet. Klingt kompliziert? Keine Sorge, es gibt einfache und bewährte Hausmittel, mit denen du Fettflecken effektiv aus deiner Kleidung bekommst. Hier erfährst du, wie das geht.

Erste Hilfe gegen Fettflecken

Eines vorweg: Je schneller du Fettflecken behandelst, desto besser! Frische Flecken lassen sich deutlich leichter entfernen, da das Fett noch nicht tief ins Gewebe eingezogen ist. Daher solltest du möglichst direkt handeln und die Verschmutzung beseitigen, bevor sich das Fett dauerhaft mit den Fasern verbindet.

Schritt 1: Fett aufsaugen

Der erste Schritt ist, so viel Fett wie möglich aufzunehmen. Verwende dafür Küchenkrepp, ein Taschentuch oder Toilettenpapier, das du vorsichtig auf den Fleck drückst. Wichtig: Reibe nicht, denn dadurch könntest du das Fett nur tiefer in den Stoff einarbeiten und die Entfernung erschweren.

Schritt 2: Warmes Wasser und Spülmittel

Sobald das überschüssige Fett entfernt ist, geht es an die Vorbehandlung. Spüle den Fleck mit warmem Wasser aus und trage etwas Seife oder Spülmittel auf. Beide enthalten Tenside, die Fett lösen können. Reibe die betroffene Stelle vorsichtig mit den Fingern oder einem weichen Schwamm ein und spüle anschließend gründlich nach. Wenn nötig, diesen Vorgang wiederholen, bis der Fleck sichtbar verblasst ist.

Je schneller und sorgfältiger du vorgehst, desto größer ist die Chance, den Fettfleck vollständig zu entfernen!

Fettflecken aus Kleidung entfernen: Das sind die effektivsten Hausmittel

Chemische Reiniger müssen nicht immer sein! Viele Fettflecken lassen sich mit bewährten Hausmitteln entfernen, die umweltfreundlicher sind und sich oft schon in deinem Haushalt finden. Doch Vorsicht: Auch bei Hausmitteln gilt, dass sie nicht immer unschädlich sind – weder für die Umwelt noch für deine Kleidung, wenn sie falsch angewendet werden.

Warum sind Hausmittel ideal?

Die meisten Hausmittel gelten als umweltschonender, da sie keine aggressiven Chemikalien enthalten und oft biologisch abbaubar sind. Allerdings trifft das nicht auf alle Hausmittel zu – manche können in größeren Mengen oder bei unsachgemäßer Anwendung problematisch sein, beispielsweise für empfindliche Materialien oder Farben.

Test vor der Anwendung

Um Schäden zu vermeiden, teste jedes Hausmittel zunächst an einer unauffälligen Stelle deiner Kleidung. Manche Stoffe reagieren empfindlich auf Säuren, Alkohol oder andere Substanzen, die in Hausmitteln wie Essig oder Spiritus enthalten sein können. So gehst du sicher, dass weder das Material noch die Farben beschädigt werden.

Hausmittel können eine umweltfreundliche Alternative sein, erfordern aber ebenso Sorgfalt bei der Anwendung – damit sowohl deine Kleidung als auch die Umwelt geschont bleiben.

Auch lesen: Putzlappen waschen: Diese Fehler machen sie zur Keimschleuder

Fettflecken mit Spülmittel entfernen

Spülmittel ist eines der besten Hausmittel, um Fettflecken zu entfernen – egal ob frisch oder bereits eingetrocknet. Dank der fettlösenden Tenside eignet es sich für nahezu alle Stoffarten und ist dabei einfach anzuwenden.

So funktioniert’s:

  1. Vorbereitung:
    Die betroffene Stelle zunächst mit heißem Wasser (so heiß, wie es der Stoff verträgt) anfeuchten.
  2. Spülmittel auftragen:
    Gib eine kleine Menge Spülmittel direkt auf den Fleck. Wichtig: Nicht reiben, da dies den Fleck nur tiefer ins Gewebe drückt.
  3. Einwirkzeit:
    Lass das Spülmittel mehrere Stunden einwirken, damit es das Fett vollständig lösen kann.
  4. Auswaschen:
    Spüle die Stelle gründlich mit klarem Wasser aus, um das Spülmittel zu entfernen.
  5. Maschinenwäsche:
    Wasch das Kleidungsstück bei der höchstmöglichen Temperatur, die der Stoff laut Pflegehinweis verträgt.

Alternative Methode: Einweichen über Nacht

Falls der Fettfleck besonders hartnäckig ist, kannst du das gesamte Kleidungsstück in einer großen Schüssel mit warmem Wasser und etwas Spülmittel über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Morgen mit klarem Wasser ausspülen und anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine waschen.

Mit Spülmittel bist du auf der sicheren Seite – ein unkompliziertes Hausmittel, das Fettflecken zuverlässig entfernt!

Alternativ Mehl oder Backpulver

Mehl – besonders Kartoffel- oder Stärkemehl – ist ein bewährtes Hausmittel, um frische Fettflecken aus Kleidung zu entfernen. Pulverartige Hausmittel wirken wie kleine Schwämme: Sie saugen das Fett auf, bevor es tief ins Gewebe eindringen kann.

So funktioniert’s:

  1. Mehl auftragen:
    Streue eine großzügige Menge Mehl direkt auf den frischen Fettfleck.
  2. Leicht einarbeiten:
    Bürste das Mehl vorsichtig mit einer weichen Bürste ein oder reibe es sanft ein, um das Fett besser zu binden.
  3. Einwirkzeit:
    Lass das Mehl etwa eine Stunde einwirken, damit es das Fett aufsaugen kann.
  4. Abklopfen oder ausbürsten:
    Klopfe das Mehl ab oder bürste es vorsichtig mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm aus der Kleidung.
  5. Waschen:
    Wasch das Kleidungsstück anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine.

Falls der Fleck nach dem ersten Durchgang noch sichtbar ist, kannst du den Vorgang wiederholen.

Alternativen zu Mehl

  • Backpulver: Funktioniert ähnlich wie Mehl, hat aber zusätzlich eine leicht bleichende Wirkung. Daher solltest du es bei farbigen Kleidungsstücken zunächst an einer unauffälligen Stelle testen.
  • Babypuder: Bindet Fett schnell und ist besonders sanft zu empfindlichen Stoffen.
  • Trockenshampoo: Ideal für unterwegs oder schwer zu reinigende Stoffe. Einfach aufsprühen, einwirken lassen und ausbürsten.

Achtung: Vorsichtig bei empfindlichen Materialien!

Insbesondere bei farbigen oder empfindlichen Textilien solltest du immer testen, ob das Hausmittel den Stoff oder die Farbe angreift. Backpulver kann beispielsweise bleichend wirken und ist für dunkle oder bunte Kleidungsstücke nicht immer geeignet.

Mit diesen einfachen Tipps kannst du frische Fettflecken schonend und effektiv entfernen – ganz ohne aggressive Chemikalien!

Alte Fettflecken aus Kleidung entfernen

Mit Löschpapier und Hitze gegen hartnäckige Flecken

Auch ältere und eingetrocknete Fettflecken lassen sich mit den richtigen Methoden beseitigen – auch wenn es etwas mehr Aufwand erfordert. Da das Fett bei älteren Flecken oft schon tief in die Fasern eingedrungen ist, hilft hier besonders eine Kombination aus Hitze und Saugkraft. Ein bewährter Trick: Löschpapier und ein Bügeleisen.

So gehst du vor:

  1. Löschpapier vorbereiten:
    Lege ein Stück Löschpapier direkt auf den Fettfleck. Eine weitere Schicht Löschpapier oder ein Geschirrtuch kannst du zur Sicherheit unter das Kleidungsstück legen, um zu verhindern, dass das Fett auf andere Flächen übergeht.
  2. Bügeleisen verwenden:
    Stelle das Bügeleisen auf eine dem Material entsprechende Temperatur ein. Bügle dann vorsichtig über das Löschpapier. Die Hitze löst das Fett, welches vom Löschpapier aufgesogen wird.
  3. Flecken kontrollieren:
    Überprüfe nach ein paar Durchgängen, ob das Fett ins Löschpapier übergegangen ist. Tausche das Papier gegebenenfalls aus und wiederhole den Vorgang, bis kein Fett mehr sichtbar ist.
  4. Maschinenwäsche:
    Wasche das Kleidungsstück anschließend bei der höchstmöglichen Temperatur, die für das Material geeignet ist.

Achtung:

  • Diese Methode eignet sich nur für Textilien, die hitzebeständig sind und gebügelt werden dürfen. Schau vorher unbedingt auf das Pflegeetikett, um Schäden zu vermeiden.
  • Bei empfindlichen oder synthetischen Stoffen ist Vorsicht geboten, da diese durch die Hitze beschädigt werden könnten.

Mit Löschpapier und einem Bügeleisen kannst du auch hartnäckigen Fettflecken effektiv zu Leibe rücken – ein simpler, aber wirkungsvoller Trick.

Fettflecken entfernen: Auch Gallseife kann helfen

Gallseife ist ein echter Klassiker, wenn es um die Entfernung von Fettflecken geht – selbst ältere und eingetrocknete Verschmutzungen lassen sich damit in den meisten Fällen zuverlässig behandeln. Dank ihrer Inhaltsstoffe, die aus Kernseife und Rindergalle bestehen, wirkt Gallseife als starker Fettlöser und ist dennoch einfach anzuwenden.

So wendest du Gallseife richtig an:

  1. Fleck anfeuchten:
    Befeuchte die betroffene Stelle mit etwas Wasser. Das erleichtert das Eindringen der Gallseife ins Gewebe.
  2. Gallseife einreiben:
    Trage die Gallseife großzügig auf den Fleck auf. Reibe dabei von außen nach innen, um zu verhindern, dass sich das Fett weiter im Stoff verteilt.
  3. Einwirkzeit:
    Lass die Seife etwa 30 Minuten einwirken, damit sie ihre fettlösende Wirkung vollständig entfalten kann.
  4. Ausspülen:
    Spüle die Gallseife anschließend gründlich mit klarem Wasser aus, um Seifenreste zu entfernen.
  5. Maschinenwäsche:
    Wasche das Kleidungsstück bei der höchstmöglichen Temperatur, die laut Pflegehinweis für das Material geeignet ist.

Wenn der Fleck bleibt:

Sollte der Fettfleck nach dem ersten Versuch noch sichtbar sein, kannst du den Vorgang wiederholen. Besonders bei stark eingetrockneten Flecken kann es nötig sein, die Prozedur zweimal oder mehrmals durchzuführen.

Hinweis: Gallseife ist zwar äußerst effektiv, sollte aber bei empfindlichen oder speziellen Stoffen wie Seide oder Wolle nur vorsichtig und nach einem Test an einer unauffälligen Stelle angewendet werden.

Mit Gallseife hast du ein bewährtes und wirksames Hausmittel zur Hand, das Fettflecken effektiv aus deiner Kleidung entfernt – ein echter Allrounder in der Fleckenbekämpfung.

Alte Fettflecken behandeln mit Tonerde

Tonerde ist nicht nur ein beliebter Helfer für klärende Gesichtsmasken, sondern auch ein wirksames Hausmittel gegen hartnäckige Fettflecken. Besonders bei alten Flecken kann die feine Tonerde ihre absorbierenden Eigenschaften entfalten und das Fett aus den Fasern ziehen.

So wendest du Tonerde an:

  1. Paste anrühren:
    Mische trockene Tonerde in einer kleinen Schüssel mit etwas Wasser, bis eine dickflüssige Paste entsteht.
  2. Auftragen:
    Trage die Paste großzügig auf den Fettfleck auf, sodass die Stelle gut bedeckt ist.
  3. Einwirken lassen:
    Lass die Tonerde einwirken, bis sie vollständig getrocknet ist. Während der Trocknung saugt die Tonerde das Fett aus dem Gewebe.
  4. Rückstände entfernen:
    Bürste die getrocknete Tonerde vorsichtig mit einer weichen Bürste oder einem Schwamm aus dem Stoff.
  5. Maschinenwäsche:
    Wasche das Kleidungsstück anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine, um letzte Fett- und Tonerderückstände zu entfernen.

Warum funktioniert Tonerde?

Tonerde besitzt eine starke Saugkraft und bindet Fett und andere Rückstände effektiv. Sie dringt tief in die Fasern ein und löst selbst alte Verschmutzungen.

Tipp: Diese Methode ist besonders schonend und eignet sich auch für empfindlichere Materialien. Teste jedoch sicherheitshalber an einer unauffälligen Stelle, ob der Stoff auf die Tonerde reagiert.

Mit Tonerde hast du einen echten Allrounder, der nicht nur in der Beauty-Routine glänzt, sondern auch hartnäckige Flecken zuverlässig entfernt – und das auf ganz natürliche Weise.

Kreide für robuste Stoffe

Dicke Stoffe wie Jeans, Pullover oder Jacken können Fettflecken besonders hartnäckig speichern. Eine einfache und überraschend effektive Lösung dafür ist weiße Kreide. Dank ihrer absorbierenden Eigenschaften hilft sie, das Fett aus den Fasern zu ziehen – und das ganz unkompliziert.

So wendest du weiße Kreide an:

  1. Kreide auftragen:
    Übermale den Fettfleck großzügig mit weißer Kreide, sodass die gesamte verschmutzte Stelle gut bedeckt ist.
  2. Einwirken lassen:
    Lass die Kreide 15 bis 20 Minuten einwirken. Während dieser Zeit zieht sie das Fett aus dem Gewebe.
  3. Rückstände entfernen:
    Bürste die Kreidereste vorsichtig ab oder klopfe sie aus dem Stoff.
  4. Waschen:
    Wasch das Kleidungsstück anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine, um letzte Fettspuren zu entfernen.

Warum funktioniert weiße Kreide?

Die Kreide wirkt ähnlich wie andere pulverartige Hausmittel, da sie Fett aufsaugen kann. Das macht sie besonders praktisch für robuste Materialien, die intensive Reinigungsmethoden gut vertragen.

Tipp: Diese Methode eignet sich vor allem für dunklere Stoffe, da Kreiderückstände auf weißen oder hellen Textilien manchmal schwerer zu entfernen sind. Achte darauf, die Kreide vollständig abzubürsten, bevor du das Kleidungsstück wäschst.

Weiße Kreide ist ein simpler und effektiver Trick, um Fettflecken auf dicken Stoffen zu behandeln – schnell, unkompliziert und dabei schonend für das Material.

Kreide hilft bei eingetrockneten Fettflecken
Fettflecken auf Jeans & Co.? Mit weißer Kreide einreiben, 20 Minuten einwirken lassen und dann einfach auswaschen – schnell & effektiv! Credit: Getty Images

Lest auch: Nachhaltig putzen: Darum solltet ihr mit Weichspüler Staub wischen

Die Notlösung: Alkohol und Waschbenzin

Alte Fettflecken können mit Reinigungsalkohol oder hochprozentigen Spirituosen wie Wodka effektiv gelöst werden. Beide Mittel besitzen eine starke Fettlösekraft und können selbst tief eingezogene Flecken aus den Fasern ziehen – und das sogar bei empfindlichen Stoffen wie Seide. Alternativ kannst du auch Wasch- oder Reinigungsbenzin verwenden, das ähnlich wirkt, aber etwas aggressiver ist.

So wendest du Alkohol oder Waschbenzin an:

  1. Vorbereitung:
    Teste die Wirkung des Mittels an einer unauffälligen Stelle des Stoffes, um sicherzustellen, dass es keine Schäden oder Verfärbungen verursacht.
  2. Auftragen:
    Gib den Alkohol oder das Benzin auf ein sauberes, fusselfreies Baumwolltuch. Tupfe den Fettfleck vorsichtig von außen nach innen ab. Wichtig: Nicht reiben, um das Fett nicht weiter zu verteilen.
  3. Vorgang wiederholen:
    Wiederhole das Tupfen, bis kein Fett mehr sichtbar ist.
  4. Nachbearbeitung:
    Wasche das Kleidungsstück anschließend wie gewohnt in der Waschmaschine, um Reste des Mittels und gelöste Fettspuren zu entfernen.

Wichtige Hinweise bei der Anwendung:

  • Reinigungsbenzin:
    Wasch- oder Reinigungsbenzin besitzt eine besonders starke Fettlösekraft. Trage bei der Anwendung Handschuhe und sorge für gute Belüftung, um die Dämpfe nicht einzuatmen.
  • Empfindliche Stoffe:
    Alkohol eignet sich besonders gut für empfindliche Textilien wie Seide, da er weniger aggressiv ist als Benzin. Trotzdem sollte der Stoff immer vorab getestet werden.
  • Vorsicht bei Farben und Materialien:
    Sowohl Alkohol als auch Benzin können bei bestimmten Stoffen oder Farben Verfärbungen verursachen. Gehe daher besonders vorsichtig vor und teste die Wirkung vorab.

Alkohol und Reinigungsbenzin sind hochwirksame Mittel gegen alte Fettflecken – sowohl auf robusten als auch auf empfindlichen Stoffen. Bei richtiger Anwendung können selbst hartnäckige Verschmutzungen entfernt werden. Wichtig ist jedoch, vorsichtig vorzugehen, um Beschädigungen an Textilien oder Gesundheit zu vermeiden.

Achtung: Kleidung mit Fettflecken nicht in den Trockner

Wenn du Fettflecken aus deiner Kleidung entfernt hast, solltest du beim Trocknen besonders vorsichtig sein. Textilien mit Fettflecken gehören niemals direkt in den Trockner – zumindest nicht, bevor du sicher bist, dass die Flecken komplett verschwunden sind.

Warum kein Trockner bei Fettflecken?

Die hohen Temperaturen im Trockner können Fettflecken dauerhaft ins Gewebe einbrennen. Das Fett wird durch die Hitze noch tiefer in die Fasern gepresst, wodurch es später nahezu unmöglich wird, die Rückstände zu entfernen.

Was stattdessen?

  • Lass das Kleidungsstück an der Luft trocknen, am besten an einem gut belüfteten Ort.
  • Kontrolliere nach dem Trocknen, ob der Fleck vollständig entfernt ist. Sollte er noch sichtbar sein, kannst du den Fleckenentfernungsprozess wiederholen, bevor das Kleidungsstück erneut gewaschen wird.
  • Erst wenn das Fett restlos verschwunden ist, kann die Kleidung in den Trockner gegeben werden.

Tipp: Hänge die Kleidung so auf, dass sie vollständig ausgebreitet ist. Das sorgt für eine gleichmäßige Trocknung und verhindert, dass sich Gerüche oder Restfeuchtigkeit in den Fasern halten.

Mit dieser einfachen Vorsichtsmaßnahme stellst du sicher, dass keine hartnäckigen Fettflecken dauerhaft in deinen Lieblingsstücken bleiben.

Weitere Themen: