Inhaltsverzeichnis
- Das kann Baby mit 6 Wochen schon
- Auch das sollten die Eltern in den ersten Wochen wissen:
- Gesundheit der Mutter: Wann kommt die erste Periode nach der Schwangerschaft?
- Diese Frage stellt sich jede junge Mutter: Zurück in den Job oder zu Hause bleiben?
Das kann Baby mit 6 Wochen schon
Lächeln und Nachahmen
Das erste Lächeln war anfangs vielleicht noch ein Reflex, doch mittlerweile zeigt dein Baby ganz bewusst ein richtig schönes breites Lachen.
Dein Baby nimmt die Welt um sich herum immer mehr wahr und interessiert sich für die Vorgänge in seiner Umgebung. Es reproduziert deine Mimik und versucht auch sonst alles zu imitieren, was man ihm vormacht. Ein Kind lernt durch Nachahmung!
Baby testet seinen eigenen Körper aus
Dein Baby beginnt jetzt auch seinen eigenen Körper wahrzunehmen und entdeckt seine Hände. Es kann auch den Kopf schon fast selbstständig halten. Mit einem guten Monat kann sich dein Baby bereits auf den Vorderarmen abstützen.
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Im Video: Müde Mütter aufgepasst: 3 Tipps, um Baby zu beschäftigen

Mehr Zeit für Mama: 3 Tipps, um dein Baby zu beschäftigen
Auch das sollten die Eltern in den ersten Wochen wissen:
Verminderter Stuhlgang
Ab einem Alter von 6 Wochen reduziert sich bei manchen Stillbabys die Stuhlhäufigkeit. Es kann sogar vorkommen, dass nur alle 5 Tage ein Stuhlgang abgegeben wird. Wenn es dem Baby gut geht, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Frage im Zweifelsfall den Kinderarzt um Rat.
Blähungen und andere kleine Beschwerden
Übrigens leiden Kinder in den ersten Monaten auch häufig unter Blähungen und Verdauungsproblemen. Glücklicherweise gibt es einige wirksame praktische Tipps, die helfen, die schmerzlichen Blähungen beim Baby zu lindern.
Baby hat Schluckauf, einen wunden Po oder Schlafprobleme? Keine Panik, wir haben hier die besten Hausmittel für Babys und Kinder! Lies auch unser Special zur Babypflege: Von Babymassage bis zum Bad erfährst du hier alles über die richtige Pflege deines kleinen Schützlings.
Lesetipp: Wenn Babys weinen: 5 SOS-Tipps für typisch Situationen
Gut zu wissen:
Babys Entwicklung erfolgt nicht linear, sondern in Schüben: Neu erlernten Fähigkeiten geht meist ein sogenannter Wachstumsschub voraus. Gerade deswegen ist es einfach unglaublich spannend, die verschiedenen Phasen von Babys Entwicklung zu beobachten.
Lies auch: Babys Entwicklung in den ersten 6 Monaten

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 3 SSW (Schwangerschaftswoche)
In der 3. SSW (Schwangerschaftswoche) beginnt die wirkliche Schwangerschaft, denn das ist der Zeitraum, in welcher die Eizelle befruchtet wird.
Was genau passiert, wie aus einer kleinen Eizelle in kürzester Zeit ein Embryo wird und was die werdende Mama spüren oder noch nicht spüren kann, könnt ihr genau hier nachlesen:
Das alles passiert in der 3. Schwangerschaftswoche bei Mama und Baby

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 4 SSW (Schwangerschaftswoche)
Am Anfang der 4. SSW nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter ein. Und das ist auch der Moment, ab welchem manche Frauen, vielleicht noch ohne zu wissen, dass sie schwanger sind, erste Anzeichen einer Schwangerschaft haben können. Übelkeit, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein könnten darauf hindeuten, dass eine Schwangerschaft vorliegt.
Was genau in der 4. SSW passiert, erfahrt ihr hier.

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 5 SSW (Schwangerschaftswoche)
Bei wem die Periode ausgeblieben ist oder wen das Gefühl beschleicht, dass er schwanger sein könnte, der kann sich mit einem einfachen Schwangerschaftstest aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke jetzt Gewissheit verschaffen.
Und wer direkt einen Termin beim Frauenarzt macht, der kann auch in der 5. SSW schon etwas auf dem Ultraschall sehen. Ein kleiner schwarzer Punkt zeigt Embryo und Dottersack.
Was sich in der 5. Schwangerschaftswoche bei Mama und Baby verändert, erfahrt ihr hier ausführlich

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 6 SSW (Schwangerschaftswoche)
Die meisten Frauen leiden in der 6. SSW unter Schwangerschaftsbeschwerden wie Morgenübelkeit oder Müdigkeit. Kein Wunder, bedenkt man, was der Körper und all die Hormone gerade leisten. Mit ein paar Tipps ist vor allem die lästige Übelkeit gut in den Griff zu kriegen.
Worauf die werdende Mama noch achten sollte und wie sich der Embryo entwickelt, erfahrt ihr hier:
Das alles passiert in der 6. Schwangerschaftswoche bei Mama und Baby

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 7 SSW (Schwangerschaftswoche)
In der 7. SSW erinnert der kleine ungefähr 5 Millimeter große (Scheitel-Steiß-Länge) Embryo in seiner Form an eine Bohne und bewegt sich bereits. Auch die Anlagen für Nasenlöcher, Lippen und sogar Zähne sind bereist vorhanden.
Mama ist in der 7. SSW immer noch sehr müde und vermutlich plagt sie auch immer noch die (Morgen)Übelkeit.
Was noch alles bei Mama und Baby in der 7. SSW passiert könnt ihr hier genau nachlesen!

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 8 SSW (Schwangerschaftswoche)
Im Vergleich zur letzten Woche hat sich die Größe des Embryos verdreifacht, denn er misst in der 8. SSW zirka 15 Millimeter (SSL). Der Embryo kann jetzt bereits seinen Kopf heben und wenn man ganz genau hinschauen könnte, wäre auch schon das Gesicht mit Mund, Nase und Augen zu erkennen.
Was sich in der 8. Schwangerschaftswoche bei Mama und Baby noch verändert, könnt ihr hier nachlesen.

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 9 SSW (Schwangerschaftswoche)
In der 9. SSW beginnt bereits der dritte Monat der Schwangerschaft. Das Baby ist nun ungefähr 2 Zentimeter (SSL) groß und seine Organe sind bereits vollständig entwickelt. Jetzt müssen sie nur noch wachsen und reifen. Eine Zwillingsschwangerschaft wäre jetzt auf dem Ultraschall erkennbar.
Ab der 9. SSW entwickeln viele Schwangere eine Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Gerüchen (Knoblauch, Zimt, Alkohol, etc), die Unwohlsein und Übelkeit auslösen oder steigern können. Viele entdecken aber auch Vorlieben für bestimmte Lebensmittel.
Das alles passiert in der 9. Schwangerschaftswoche noch bei Mama und Baby

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 10 SSW (Schwangerschaftswoche)
In der 10. SSW sprechen Mediziner nicht mehr vom Embryo, sondern vom Fötus und der hat bereits eine SSL von ungefähr 2,5 Zentimetern.
Mama bemerkt an Haut und Haaren erste Veränderungen und die erste große Vorsorgeuntersuchung findet rund um die 10. SSW statt (meist zwischen der 9. und 12. SSW).

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Entwicklung-Embryo, Entwicklung-Baby: 11 SSW (Schwangerschaftswoche)
Das Baby ist in der 11. SSW ungefähr 3 Zentimeter (SSL) groß und auch seine Geschlechtsorgane sind bereits entwickelt. Sehen kann man die auf einem Ultraschallbild in der Regel allerdings noch nicht.
Wenn die werdende Mama Glück hat, nehmen Schwangerschaftssymptome wie Übelkeit und Müdigkeit so langsam ab.
Wie sich Mamas Körper und das Baby in der 11. SSW verändern, könnt ihr hier genau nachlasen.
Gesundheit der Mutter: Wann kommt die erste Periode nach der Schwangerschaft?
9 Monate Schwangerschaft, 9 Monate ohne Periode: Die erste Menstruationsblutung setzt meistens sechs bis acht Wochen nach der Geburt wieder ein. Doch wie lange die erste Periode nach der Schwangerschaft auf sich warten lässt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich und hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob und wie intensiv die Mutter stillt.
Was passiert nach der Geburt im Körper der Mutter?
Unmittelbar nach der Entbindung entsteht durch die Ablösung der Plazenta eine starke Blutung, die nach 2-3 Tagen in den so genannten Wochenfluss (Lochien) übergeht. Der Wochenfluss ist am Anfang infolge von Blutbeimengungen rot gefärbt (Lochia rubra). Wenn die Blutungsquellen verheilen nimmt er eine bräunliche Farbe an (Lochia fusca). Der Wochenfluss wird zunehmend heller und ist spätestens nach 4-6 Wochen beendet. Nach weiteren 2-4 Wochen blutungsfreier Zeit setzt sich der Zyklus wieder in Gang.
Die erste Regel nach der Geburt dauert meist länger und die Blutung ist stärker. Die ersten 2-3 Monatszyklen sind nach einer Schwangerschaft häufig noch sehr unregelmäßig.
Solange du stillst, bleibt die Menstruation meistens aus (Laktationsamenorrhoe), weil das Milchhormon Prolaktin die Aktivität der Eierstöcke hemmt. Aber Vorsicht: Stillen ist keine sichere Verhütungsmethode!
Lies auch: Was ist erlaubt beim Stillen? Die Wahrheit über Alkohol, Medikamente etc.
Wenn du nicht gleich wieder schwanger werden möchtest, solltest du daher unbedingt zusätzlich verhüten. Entscheide gemeinsam mit deinem Gynäkologen, am besten gleich bei der Nachuntersuchung, welches Verhütungsmittel in der Stillzeit am besten für dich geeignet ist.
A propos stillen: Ob bzw. wie lange du stillst, ist deine ganz persönliche Entscheidung. Da können die verschiedensten persönlichen oder praktischen Faktoren eine Rolle spielen. Aber kennst du diese 6 Vorteile des Stillens für Mutter & Kind?
Auch lesen: Muttermilch abpumpen & aufbewahren: So geht’s richtig

Diese Frage stellt sich jede junge Mutter: Zurück in den Job oder zu Hause bleiben?
Beide Entscheidungen sind völlig legitim. Wenn du dich selbst um dein Baby kümmern möchtest und es dir finanziell leisten kannst, ist dies ebenso eine gute Entscheidung, wie wenn du ins Berufsleben zurück möchtest.
Du hast dich entschlossen, erst einmal zu Hause zu bleiben? Dann solltest du wissen, dass ein Baby rund um die Uhr versorgt werden will. Vollzeitmutter zu sein ist wie der Name schon sagt ein Vollzeitjob. Wie bei jeder Arbeit solltest du daher Pausen einplanen. Denn du brauchst ab und zu eine kleine Auszeit und nicht zuletzt auch Abwechslung: Kaffeetrinken mit Freunden, mit dem Baby in der Bauchtrage eine Ausstellung besichtigen…
Wenn du nach der Babypause wieder arbeiten möchtest, ist es wichtig, den Wiedereinstieg in den Job rechtzeitig vorher zu planen und dir zu überlegen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird (wie lange, wer, geteilte Elternzeit usw.).
Während der Elternzeit solltest du auf jeden Fall Kontakt halten – zu Kolleginnen, Vorgesetzten… Manche jungen Mütter nutzen die Gelegenheit auch, um eine Fortbildung zu besuchen oder zumindest durch den Kontakt zum Arbeitsplatz die eigenen Kenntnisse aufzufrischen.
Verschiedene (neue) Arbeitszeitmodelle fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören z. B. Teilzeit, allgemein familienfreundliche Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten, Zeitausgleich und Vergütungsmodelle bzw. Teilung von Stellen (Jobsharing).
Gut zu wissen: Kinderbetreuungskosten können steuerlich geltend gemacht werden!
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Weitere Informationen zu den Babys Entwicklung gibt’s auf den folgenden Gesundheitsportalen:
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen lediglich der Information und ersetzen keinen Besuch beim Arzt. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr euren Frauenarzt oder eure Hebamme kontaktieren.